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Ein Besuch zwischen März und Mai lohnt sich allein schon wegen der Vegetation. Dann nämlich ist die Insel am blütenreichsten. Rosen, Hibiskus oder Oleander überziehen sie mit einem Blütenteppich, gemischt mit den Farben von Bougainvillea, Jasmin, Geißblatt, Alpenveilchen und Mimosen.
Aber auch die vielen Pflanzen, auf den Feldern oder an den Straßenrändern, wie z.B. wilde Tulpen, Anemonen, Klatschmohn und Kallas sorgen für ein sehr prächtiges Farbenspiel. Auch die typischen Baumarten des Mittelmeeres sind auf der Insel zu sehen: Oliven-, Mandel-, Feigen- und natürlich die Zitrusbäume, sowie Zwergeichen, Zypressenarten und Aleppokiefern, deren Harz für den Retsinawein genutzt wird. Vergessen Sie nicht den rhodischen Honig zu kosten, der bereits im Altertum zu Recht berühmt war.
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| Es blüht allerorten auf der Insel |
Um die Fauna ist es weitaus artenärmer bestellt. Außer Igeln, Hasen und Wildkaninchen trifft man eventuell noch in unbewohnten Gegenden auf Marder, Dachse oder Füchse. Hunde, Katzen, Esel und Ziegen findet man zuhauf auf der Insel.
Ansonsten sind keine größeren Säugetiere mehr in freier Wildbahn anzutreffen. Keine Angst vor dem so genannten „Rhodosdrachen“, einer bis zu 45 cm langen Kammeidechse, die des öfteren den Weg kreuzt, sie ist völlig harmlos.
Auch im Wasser sieht es nicht besser aus, das Meer ist weitgehend leer gefischt - mit ein Grund für die hohen Fischpreise in den Tavernen auf Rhodos. Vor Haien braucht man sich nicht fürchten, sie sind nicht anzutreffen, das Gleiche gilt leider auch für die Delphine, die immer seltener von den Fischern gesichtet werden.
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