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Gegen 1500 v.Chr. wurde Rhodos von den Achäern besetzt, von denen die Insel am nachhaltigsten beeinflußt wurde. Wenn man den Überlieferungen Glauben schenken kann, entsandte auch Rhodos neun Schiffe, beim berühmten Rachefeldzug der Achäer gegen Troja. Doch der lange Krieg hatte seine Spuren hinterlassen und so hatten die in Griechenland einfallenden Dorier 1100 v. Chr. leichtes Spiel mit den Verteidigern. Die jahrhundertelang andauernde tyrannische Herrschaft endete nach und nach durch die Verschmelzung mit anderen Stämmen, aus der später die klassische griechische Kultur hervorgehen sollte. Die drei Städte Líndos, Kámiros und Ialyssós gehörten gegen 700 v.Chr. zu den Begründern des dorischen Sechsstädtebundes. Eigene Münzen wurden geprägt und man errichtete Handelskolonien in Spanien und Italien. 490 v. Chr. kämpfte Rhodos an der Seite der Perser in der historischen Schlacht von Marathon und teilte die Niederlage seiner Verbündeten. 10 Jahre später beteiligten sich 40 rhodische Schiffe beim Kampf gegen König Xerxes in der Schlacht von Salamis und errangen einen wichtigen griechischen Seesieg. Anschließend wandte man sich Griechenland zu und wurde Mitglied im attischen Seebund. Die rhodischen Städte mußten hohe Tribute an Athen zahlen, konnten sich aber 411 v.Chr. lösen und wurden verbündete Spartas. Die drei Stadtstaaten der Insel gründeten 408 v. Chr. an der Nordspitze der Insel eine gemeinsame Hauptstadt - RHODOS war geboren.
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Stater-Münze aus
Lindos:Delphin mit
Inschrift >Lindon<
560-520 v.Chr. |
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Stater-Münze aus Ialysos:
Adlerkopf mit Inschrift >Ialysion<
500-480 v. Chr. |
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Stater-Münze aus
Kamiros:
Feigenblatt
550-500 v.Chr. |
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