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Der Straße weiter folgend, gelangt man auf die Odós Sokrátous, der Haupteinkaufsmeile der Stadt. Hier gibt es alles, was das Touristenherz begehrt: Pelzmäntel, Schmuck, Schuhe, Lederjacken sowie die unzähligen Souvenirs für die daheim gebliebenen. Rechts sieht man die 1793 erbaute türkische Bibliothek, in der man u.a. arabische und persische Manuskripte besichtigen kann. Besonders beachtenswert sind zwei wunderbar verzierte Ausgaben des Korans aus den Jahren 1412 und 1540. Links daneben befindet sich die Süleiman-Moschee, die größte auf Rhodos. Sie ist allerdings von den Spuren des Verfalls gezeichnet, das Minarett musste 1987 wegen Baufälligkeit abgetragen werden, der Beetsaal wird heute nicht mehr benutzt. Ungefähr in der Mitte der Sokratesstraße ragt die Agha-Moschee, aus dem Jahr 1820, schräg auf die Straße.
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| Odós Sokrátous |
Links geht es in die Odós Menekléous, vorbei an kleinen Kürschnerwerkstätten auf die Platía Ariónos mit zwei bedeutenden Bauten aus osmanischer Zeit, die Mustafa Pascha-Moschee und das türkische Bad. Die schmale Gasse führt weiter zum Volkstanztheater Nelli Dimóglou, in dem abends griechische Volkstänze in alten Trachten aufgeführt werden. Die Odós Andrónikou mündet auf die wohl schönste Gasse der Altstadt, der Odós Ag. Fanoúriou. Dort befindet sich einige Schritte weiter die Kirche Ágios Fanoúrios, die wohl älteste christliche Kirche der Stadt. Die Ostseite der Kirche grenzt an die Platiá Doriéos, wo sich die 1588 erbaute Redjab Pascha-Moschee befindet. Durch die Odós Pythagóra geht es wieder zurück in den Touristenrummel. Beim weiteren Bummeln kann man einen kurzen Blick auf die bereits im Jahre 1531 erbaute Ibrahim Pascha-Moschee mit ihrem hohen Minarett werfen. Sie ist die einzige Moschee der Stadt, die noch zum Gebet aufgesucht wird.
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| Die Redjab Pascha-Moschee |
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| Brunnen vor der Ibrahim Pascha-Moschee |
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