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Die Akropolis wetteifert mit dem Anblick der Siedlung und das veranlasst den Besucher, den schroffen Abhang hinaufzusteigen, um den Anblick aus der Nähe zu genießen. Dieser selbe aufsteigende Pfad führt, seit dem Altertum bis heute hinauf zur Akropolis. Als Erstes erreichen sie hinter dem Kassenhäuschen eine zypressenumsäumte Terrasse mit einer mächtigen Zisterne aus byzantinischer Zeit, von der aus eine steile, moderne Treppe weiter bergan führt. Am Ansatz dieser Treppe sieht man links im Fels ein fast 5 m langes Reliefs von einem Kriegsschiff aus dem Fels gehauen. Neben der langen Treppe hinauf zum Burgtor, die von den Italienern über den Resten des antiken Aufgangs angelegt wurde, sind noch die mittelalterlichen Stufen zu erkennen. Hat man das Torhaus erreicht, wendet man sich scharf links und steht im Saal der Wachgarde, wo antike Statuensockel aufgestellt sind. Anschließend gelangt man zur Stoa, der 87 m langen Säulenhalle, die früher die prachtvolle Schaufront des Heiligtums bildete. Über eine breite Freitreppe erklimmt man das Tempelplateau. Ganz oben, ursprünglich durch weitere Säulen verborgen, stand der mit 8 m Breite und 22 m Länge relativ kleine Athena-Tempel des 4. Jh. v. Chr.- heute der einzige erhaltene Bau. Von hier hat man eine herrliche Aussicht über das weiße Dorf, zur Paulus-Bucht im Süden und zum einzigen Naturhafen von Rhodos im Norden. Dahinter auf dem Kap ist ein kleiner Rundbau zu erkennen, der als Grab des Kleoboulos, des Tyrannen von Lindos, gilt.

Für Nimmermüde gibt es noch drei weitere, wenn auch wenig spektakuläre Besichtigungsziele. Am Rande des großen Parkplatzes unterhalb des Akropolisfelsens ist das antike Theater in den Fels hineingeschnitten. Es bot auf seinen heute größtenteils zerstörten Sitzreihen etwa 1800 Besuchern Platz. Links unterhalb des Eselspfades zur Akropolis liegt die unscheinbare Chostós-Kirche aus dem 8. Jh. v. Chr., die leider meist verschlossen ist.
Naturgenuss abseits von allem Trubel bietet schließlich noch eine etwa einstündige Wanderung zum so genannten Grabmal des Kleoboulos. Sie beginnt am Ende der Straße des Main Beach. Von dort gelangt man über Stufen auf einen Fels. Über einen Pfad, vorbei an einer Windmühle erreicht den mit etwa 9 m Durchmesser errichteten Rundbau. Sein Alter und die tatsächliche Funktion sind bisher unbekannt.
Das war der Tourrundgang durch Lindos und die Akropolis, als Empfehlung bleibt nur noch zu sagen das Sie es auf keinen Fall versäumen sollten Lindos by Night zu erleben, wenn der Touristentrubel vorbei ist, das Nachtleben beginnt und die vielen Lokale und Pubs mit Cocktails und Musik zum feiern einladen.
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