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Tsambíkos und Tsambíka sind mit die häufigsten Vornamen, die auf der Insel vorkommen. Einer Sage zu Folge brachte ein kinderlos gebliebenes Ehepaar einst eine Marienikone auf den Berg und neun Monate später gebar die Frau ein Kind. In dieser Hoffnung pilgerten viele Frauen und Eheleute mit Kinderwunsch den mühsamen Weg hinauf, um an der Ikone der Gottesmutter Fruchtbarkeit zu erflehen. Wurde ein Kind geboren, nannte man es Tsambíkos, wenn es ein Junge war oder Tsambíka bei einem Mädchen. Man erbaute auf der Spitze eine kleine Klosterkirche in deren Innern man heute viele Bilder von Kindern sowie Puppen sehen kann. Ein Blick in das ausliegende Gästebuch zeigt, das auch heute noch viele Menschen an diesem Ort Bitten an die Muttergottes stellen. Es gibt eine weitere Sage, in der erzählt wird, das eine aus einem Kloster auf Zypern stammende Ikone am Strand angespült wurde und von den Rodiern dorthin zurück gebracht wurde. Doch noch bevor die ehrbaren Rodier wieder zurück auf der Insel waren, war die Ikone erneut am Strand angespült worden, dies geschah ein weiteres mal und man befand, das hier ihr wahrer Ursprung sei und erbaute ihr zu Ehren auf der Spitze des Berges die Kirche. Der steile Anstieg über die mehr als 300 nummerierten Stufen ist aller Mühe wert, denn von oben aus hat man einen herrlichen Blick über sie Ostküste von Lindos bis Faliraki. Die wundertätige Ikone befindet sich aus Sicherheitsgründen nicht mehr oben auf dem Berg. Sie wird im modernen Kloster Káto Tsambíka verwahrt, welches sich ein paar Kilometer weiter rechts an der Schnellstraße befindet. Nur noch einmal im Jahr kehrt die Ikone an ihren Bestimmungsort zurück und wird in einer Prozession von Pilgern den Berg hinaufgetragen. Neben den beiden Kirchen trägt auch der wunderbare Sandstrand unterhalb des Berges den Namen Tsambíka, er gehört der Kirche und ist deshalb von touristischen Bettenburgen verschont geblieben. Es ist somit einer der schönsten naturbelassenen Plätze auf der Insel.
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| Blick auf den Tsambika-Berg |
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