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Filérimos

Filérimos - Ausgrabungsstätte

An der Küstenebene von Trianda befand sich einst in der Antike die Akropolis von Iálissos, einem der drei Stadtstaaten der Insel. Ein wenig schwindelig wird einem schon, wenn man sich die etwa 5 Km lange und sehr kurvenreiche, durch duftende Kiefern gesäumte, Stichstraße auf das 267 Meter hohe Plateau des Berges hinaufwindet. Den Namen Filérimos trägt der Berg erst seit dem Mittelalter, er bedeutet im Griechischen so viel wie „Freund der Einsamkeit“ und galt einen Einsiedler, der sich auf den Berg zurückzog. Es ist viel passiert hier und der Berg hat eine bewegende Geschichte, so errichteten die Byzantiner hier eine kleine Festung, die Ritter eine Kirche und Sultan Süleiman nutzte den Berg bei seiner Belagerung von Rhodos als Hauptquartier. Über eine von Zypressen gesäumte Treppe erreicht man den Gipfel des Berges. Unterhalb der im 15. Jahrhundert von den Johanniterrittern errichteten und von den Italienern im 20. Jahrhundert vollständig restaurierten Marienkirche erkennt man die Fundamente des antiken Tempels der Athena Polias aus dem 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. Rechts von der Marienkirche befinden sich die Überreste einer frühchristlichen, dreischiffigen Basilika. Das in den Boden eingelassene, mit Marmor ausgekleidete, kreuzförmige Taufbecken stammt aus dieser Zeit.

Marienkirche
Die vollständig restaurierte Marienkirche, im Vordergrund das frühchristliche Taufbecken

Hinter der Kirche befindet sich ein ebenfalls restauriertes Kloster aus der Ritterzeit, das heute jedoch leer ist. In den Gängen vor den Kammern hängen verschiedene Mosaikdarstellungen von Heiligen. In dem bewachsenen Hof mit einem Steinbrunnen hatten die zur italienischen Zeit hier lebenden katholischen Mönche offenbar die Ruhe, um den hier bekannten schmackhaften Kräuterlikör „Sette Erbe“ herzustellen, der auch heute noch in kleinen Mengen produziert wird. Unterhalb der Kirche befindet sich die einschiffige Höhlenkirche des Ajios Jeorjios von Chostos mit ihren hervorragenden Fresken im ritterlichen Stil aus dem 14-15 Jahrhundert. Folgt man dem Weg gelangt man auf eine Aussichtsplattform mit herrlichem Blick auf die Nordwestküste von Rhodos. Am westlicher Punkt der Hochebene (am Eingang) führt ein, von Bildstöcken mit bronzenen Reliefdarstellungen gezierter Kreuzweg, der den Leidensweg Christi zeigt, zu einem 16 Meter hohen begehbaren Kreuz, von wo aus man einen überwältigender Blick über die gesamte Küste hat.

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