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Südwestlich von Kámiros Skála, in Richtung Kritina, findet man die wohl besterhaltene Festung der Insel. Die Johanniterfestung wurde 1309 vom Großmeister Orsini erbaut und unter weiteren Großmeistern verstärkt und ausgebaut. Ihre Wappenschilder zieren die schroffen Außenwände der Festung, die recht beschwerlich zu besteigen ist. Sie wurde nie erobert und hielt sogar der großen türkischen Belagerung im Jahr 1522 stand. In ihrem Innern befinden sich zwischen wildwachsenden Sträuchern und Pflanzen einige herabgestürtzte Mauerreste, eine Zisterne sowie die Ruinen der katholischen Kirche des Heiligen Paulus. Vom Gipfel aus genießt man einen traumhaften Blick auf das Mittelmeer mit den umliegenden Inseln Alimiá und Chálki. Der Eintritt ist frei, jedoch verkaufte bis vor kurzem eine alte Griechin an der Auffahrt zur Festung frisches Obst, zu einem günstigen Preis, quasi als Wegzoll. Entweder ist sie durch Ihre Arbeit steinreich geworden oder aber war es mit der Zeit leid ihr Obst anzupreisen. In jedem Fall hoffe ich, das Sie sich bester Gesundheit erfreut, da es nett war, mit Ihr ein Pläuschchen zu halten. In der Nähe befindet sich eine gute Fischtaverne, von wo man aus über dem Kopriá Beach auf einer schönen Terrasse bei einem guten Essen ausruhen und entspannen kann.
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| Das Kastello von Kámiros |
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