|
Die antike Stadt von Kámiros (Ancient Kámiros) liegt in einem Hang und verschmelzt mit der Natur. Die dunklen Mauerreste umhüllt von wilden Sträuchern, Pinien sowie Kiefern und das Ganze gerahmt am Horizont vom Wunderbaren blau des Meeres. Einfach göttlich der Ausblick und die Stimmung, die man verspürt wenn man diese antike Stätte betritt. Sie sollten Ihren Besuch dort nicht unbedingt in der Mittagszeit planen, da auf der überwiegend freien Fläche der Heliobote mächtig viel Kraft hat. Mikros war die kleinste der drei Stadtstaaten der Insel und wurde bei einem Erdbeben 226 v. Chr. fast vollständig zerstört. Die Stadt wurde wieder aufgebaut, doch im Jahre 142 n. Chr. ereilte sie erneut das gleiche Schicksal, worauf sie für immer verlassen blieb. Die heute zu sehenden Überreste stammen fast alle aus der Epoche des Hellenismus und wurden in den dreißiger Jahren von den Italienern freigelegt. Man vermutet im unmittelbaren Umfeld unter den umliegenden Wäldern weitere Reste der antiken Stadt, die aber bislang nicht ausgegraben wurden. Außer den hüfthohen Mauerresten der Wohn- und Geschäftshäuser, der Tempelterrasse am Eingang sowie der Zisterne, die man über die Prozessionsstraße erreicht, ist nicht mehr viel erhalten. Doch mit ein wenig Fantasie kann man sich, bei einem Blick auf die Grundrisse vom höchsten Punkt der Ausgrabungen, in etwa ein Bild vom Leben vor rund 2000 machen.
 |
| Blick über die Ausgrabungsstätte von Kamiros |
|